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Mit diesen Fördermaßnahmen senken Sie die Kosten Ihrer Sanierung

Posted by Klaus Höhn Immobilien on Juni 11, 2026
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Eine energetische Sanierung kann sich gleich mehrfach lohnen: Sie senkt laufende Energiekosten, verbessert den Wohnkomfort und kann den Wert Ihrer Immobilie langfristig stärken. Gleichzeitig sind Maßnahmen wie neue Fenster, Dämmung oder ein Heizungstausch oft mit hohen Investitionen verbunden. Genau hier setzen staatliche Förderprogramme an.

Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt der Staat Eigentümer mit Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten. Wer frühzeitig plant, kann seine Sanierung besser strukturieren und mögliche Fördermittel gezielt nutzen.

Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle: Zuschüsse über das BAFA

Wenn Sie einzelne energetische Maßnahmen an Ihrer Immobilie umsetzen möchten, ist häufig das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zuständig. Gefördert werden zum Beispiel die Dämmung von Dach, Fassade oder Kellerdecke sowie der Austausch alter Fenster.

Für solche Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle erhalten Eigentümer in der Regel einen Zuschuss von 15 Prozent der förderfähigen Kosten. Ohne zusätzlichen Sanierungsfahrplan liegt die Grenze der förderfähigen Kosten bei 30.000 Euro pro Wohneinheit und Kalenderjahr.

Mehr Förderung mit individuellem Sanierungsfahrplan

Besonders interessant ist der individuelle Sanierungsfahrplan, kurz iSFP. Dabei prüft ein zertifizierter Energieberater den Zustand Ihrer Immobilie und zeigt auf, welche energetischen Maßnahmen sinnvoll sind und in welcher Reihenfolge sie umgesetzt werden sollten.

Der Vorteil: Wird eine Maßnahme als Teil eines geförderten iSFP umgesetzt, kann sich der Zuschuss um weitere 5 Prozentpunkte erhöhen. Statt 15 Prozent sind dann bis zu 20 Prozent Förderung möglich. Zusätzlich steigt die maximal anrechenbare Summe der förderfähigen Kosten von 30.000 Euro auf 60.000 Euro pro Wohneinheit. So können bei passenden Maßnahmen deutlich höhere Zuschüsse entstehen.

Ein iSFP lohnt sich besonders, wenn Sie Ihre Immobilie nicht auf einmal, sondern Schritt für Schritt modernisieren möchten. Er schafft Orientierung, hilft bei der Priorisierung und kann eine wichtige Grundlage für die spätere Umsetzung sein.

Heizungstausch: Förderung über die KfW

Auch der Austausch einer alten Heizung kann gefördert werden. Zuständig ist hier in vielen Fällen die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Gefördert wird der Umstieg auf klimafreundlichere Heizsysteme, zum Beispiel eine Wärmepumpe, Biomasseanlage oder Solarthermie.

Die Förderung setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen. Die Grundförderung beträgt 30 Prozent. Unter bestimmten Voraussetzungen können zusätzliche Boni hinzukommen, etwa ein Geschwindigkeits-Bonus beim frühzeitigen Austausch alter Heizungen oder ein Einkommens-Bonus für selbstnutzende Eigentümer mit entsprechendem Haushaltseinkommen. Insgesamt ist die Förderung beim Heizungstausch auf maximal 70 Prozent der förderfähigen Investitionskosten begrenzt.

Zusätzlich bietet die KfW Ergänzungskredite an, um den verbleibenden Finanzierungsbedarf abzusichern. Wer seine Immobilie umfassend zu einem Effizienzhaus saniert, kann ebenfalls von zinsgünstigen Krediten und Tilgungszuschüssen profitieren.

Wichtig: Förderung immer vor Beginn beantragen

Ein entscheidender Punkt wird häufig unterschätzt: Förderanträge müssen grundsätzlich gestellt werden, bevor Sie Handwerksbetriebe verbindlich beauftragen oder mit den Arbeiten beginnen. Wer zu früh startet, riskiert den Verlust der Förderung.

Deshalb ist eine gute Vorbereitung wichtig. Prüfen Sie zuerst, welche Maßnahmen sinnvoll sind, welche Förderprogramme infrage kommen und welche Unterlagen benötigt werden. In vielen Fällen ist es außerdem sinnvoll, frühzeitig einen Energieberater einzubeziehen.

Sanieren, erhalten, verkaufen: Was lohnt sich wirklich?

Nicht jede Sanierung ist automatisch wirtschaftlich sinnvoll. Manche Maßnahmen zahlen sich durch geringere Energiekosten und bessere Wohnqualität aus. Andere können vor allem dann interessant sein, wenn ein späterer Verkauf geplant ist. Energetische Verbesserungen können die Attraktivität einer Immobilie erhöhen, weil Käufer heute verstärkt auf Energieverbrauch, Heiztechnik und Modernisierungsstand achten.

Gleichzeitig sollte jede Maßnahme zur Immobilie, zum Budget und zu den persönlichen Plänen passen. Manchmal ist eine gezielte Modernisierung vor dem Verkauf sinnvoll. In anderen Fällen kann es besser sein, die Immobilie im aktuellen Zustand anzubieten und Käufern die Sanierung selbst zu überlassen.

Regionale Unterstützung für Ihre Sanierung

Klaus Höhn Immobilien begleitet Eigentümer in Limburg, Dornburg, dem Westerwald, Koblenz und Umgebung nicht nur beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie. Auch bei Fragen rund um Werterhalt, energetische Sanierung und Modernisierung stehen wir Ihnen mit Erfahrung und regionalem Netzwerk zur Seite.

Über unsere Energieberatung und unsere Partner unterstützen wir Sie bei Themen wie individuellem Sanierungsfahrplan, Energieausweis, Fördermittel-Beantragung und baubegleitender Beratung. Zusätzlich profitieren Sie von unserem Handwerkerservice, wenn zuverlässige Fachbetriebe für Renovierung, Sanierung oder Reparaturen benötigt werden.

Auch wenn Sie wissen möchten, ob sich bestimmte Maßnahmen vor einem Verkauf lohnen, beraten wir Sie gerne. Als Immobilienmakler und Sachverständige für Wertermittlung können wir einschätzen, welche Investitionen den Wert Ihrer Immobilie sinnvoll stärken können – und wann ein anderer Weg wirtschaftlich klüger ist.

Unser Fazit

Eine energetische Sanierung sollte gut geplant sein. Wer Fördermöglichkeiten nutzt, einen klaren Sanierungsfahrplan erstellt und die Umsetzung sorgfältig vorbereitet, kann Kosten senken und den Wert der eigenen Immobilie langfristig sichern.

Sie möchten wissen, welche Möglichkeiten zu Ihrer Immobilie passen? Sprechen Sie uns gerne unverbindlich an. Klaus Höhn Immobilien unterstützt Sie mit regionaler Marktkenntnis, Energieberatung und einem starken Netzwerk rund um Ihre Immobilie.

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